Virtual Reality in München ausprobieren — aber welches Format? Der Begriff „VR-Erlebnis“ deckt heute sehr unterschiedliche Angebote ab: vom einfachen Smartphone-Headset am Messestand bis zur professionellen Free-Roam-Arena für 20 Personen. Wer nicht weiß, was ihn erwartet, ist schnell enttäuscht — oder verpasst das Beste. Dieser Guide erklärt alle relevanten Formate, ihre Unterschiede und hilft euch, das Richtige für eure Gruppe zu wählen.

Die 4 VR-Formate im Überblick

Format 01

Sitz-VR / Simulator

Man sitzt in einem Stuhl oder einer Kapsel, setzt ein Headset auf und erlebt eine vorgegebene Fahrt oder Szene — oft in Einkaufszentren, auf Messen oder als Einzelattraktion. Keine Interaktion, keine Entscheidungen.

  • Kein Vorkenntnisse nötig
  • Kurze Erlebnisse (2–5 Min.)
  • Passiv — man schaut nur zu
  • Keine Gruppeninteraktion
  • Hohes Schwindel-Risiko (Sitz + Bewegung im Bild)
Format 02

Stationäres VR (1–2 m²)

Man steht auf einer kleinen Fläche, hält Controller in den Händen und bewegt sich per Joystick durch die virtuelle Welt. Der Körper bleibt weitgehend still. Typisch in VR-Arcades mit mehreren Einzelplatzen.

  • Große Spielauswahl
  • Mehrere Personen nebeneinander möglich
  • Joystick-Bewegung = höheres Schwindel-Risiko
  • Kein echtes gemeinsames Erlebnis
  • Begrenzte körperliche Immersion
Format 03

PC-VR mit Kabel

Hochauflösendes VR via Kabelverbindung zum Gaming-PC. Maximale Bildqualität, aber Bewegungsfreiheit durch das Kabel eingeschränkt. Eher für Einzelnutzer und Enthusiasten als für Gruppen.

  • Höchste Grafikqualität
  • Umfangreichste Spielbibliothek (SteamVR)
  • Kabel schränkt Bewegung ein
  • Nicht gruppentauglich
  • Hoher technischer Aufwand
Format 04 ★

Free-Roam VR-Arena

Ihr bewegt euch mit euren echten Füßen durch einen großen Raum — die virtuelle Welt ist maßstabsgetreu auf die physische Arena abgestimmt. Kein Joystick, kein Kabel, keine fixen Standpunkte. Bis zu 20 Spieler in derselben Welt gleichzeitig.

  • Höchste Immersion — echter Körpereinsatz
  • Kein Schwindel durch natürliche Bewegung
  • Echtes Gruppenformat bis 20 Personen
  • Kabellos und ohne externe Sensoren
  • Benötigt großen physischen Raum
  • Buchung empfohlen

Immersion im Vergleich

Immersion bedeutet: Wie sehr „vergisst“ man, dass man in einer virtuellen Welt ist? Das ist der entscheidende Faktor für das Erlebnis — und er unterscheidet die Formate drastisch.

Immersionsgrad nach Format
Sitz-VR
20%
Stationäres VR
45%
PC-VR (Kabel)
60%
Free-Roam VR
95%

Welches Format für welchen Anlass?

Anlass Empfohlenes Format Warum
Kurz reinschnuppern Stationäres VR Kein Aufwand, flexibel buchbar
Geburtstag / JGA Free-Roam VR Gemeinsames Erlebnis, alle gleichzeitig
Teambuilding Free-Roam VR Kooperation und Kommunikation gefordert
VR-Enthusiast solo PC-VR Größte Spielauswahl, höchste Grafik
Familienausflug Free-Roam VR Ab 6 Jahren, alle Altersgruppen, gemeinsam
Schnelles Erlebnis vor Ort Sitz-VR 2–5 Minuten, spontan
Touristen / Erstes Mal Free-Roam VR Einweisung inklusive, kein Vorwissen nötig

Was Another World München bietet

Wir betreiben Münchens größte Free-Roam VR-Arena mit 20 PICO 4 Headsets auf einer Spielfläche, die echte Bewegungsfreiheit ermöglicht. Keine Joysticks, keine Kabel, keine externen Sensoren. Jeder Spieler sieht die anderen als virtuelle Figur im Spiel — und hört sie über integriertes Audio.

Warum kein Schwindel? Das häufigste Problem bei VR — Cybersickness — entsteht, wenn der Körper stillsteht, während sich das Bild bewegt (Joystick). Bei Free-Roam läuft man wirklich. Gehirn und Körper sind synchron — Schwindel entsteht strukturell nicht. Mehr dazu in unserem Artikel über Cybersickness.


Häufige Fragen

Bei stationärem VR steht man an einem festen Punkt und bewegt sich per Joystick durch die Welt. Bei Free-Roam läuft man physisch durch einen großen Raum — Bewegung im Spiel entspricht echter Bewegung des Körpers. Das eliminiert Schwindel und schafft ein deutlich intensiveres, gemeinsames Erlebnis.
In unserer Free-Roam Arena bis zu 20 Personen gleichzeitig in derselben virtuellen Welt. Stationäre VR-Plätze sind typischerweise Einzelerlebnisse nebeneinander — nicht miteinander.
Nein. Eine kurze Einweisung vor Ort (5 Minuten) reicht vollständig. Die meisten unserer Gäste spielen zum ersten Mal VR — und sind nach 3 Minuten vollständig im Spiel.
Sitz-VR-Attraktionen kosten meist 3–8 € für wenige Minuten. Stationäre VR-Arcades rechnen per Minute oder Stunde. Unsere Free-Roam Sessions starten ab 30 € pro Person für 50 Minuten — ein anderes Preis-Erlebnis-Verhältnis.
Theresienhöhe 5, 80339 München. U-Bahn U4/U5 Haltestelle Schwanthalerhöhe, 3 Minuten zu Fuß. Großes Parkhaus direkt am Gebäude. Täglich 10–20 Uhr geöffnet.

Das beste Format — selbst erleben

Münchens größte Free-Roam VR-Arena. Bis zu 20 Spieler, täglich geöffnet, zentrale Lage.

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